Neue Arbeitswelten: Union Investment – The space to be(e).

23. September 2016 Gemeinsamkeit & Vielfalt
 

Union Investment hat 2015 einen großen Umzug in ihre neue Zentrale gestemmt. Das MainTor Porta erwartete die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vielen überraschenden Ideen für ein sinnhaftes und nachhaltiges Arbeitsumfeld.

Es summt auf dem Dach des neuen Gebäudes an der Frankfurter Weißfrauenstraße. Der Neubau von Union Investment auf dem früheren Degussa-Areal bietet nämlich nicht nur 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine neue Arbeitswelt. Er hält auch gleich drei Stöcke für Honigbienen parat. Mehr als 80 Kilogramm Honig erwirtschafteten die Imker in dieser Saison. Und das neue Arbeitsumfeld bietet noch viele weitere Überraschungen.

„Active Office“ – ein Arbeitsplatz mit Klimmzügen und spontanen Sprungeinlagen

Durch die Integration sogenannter „selbstanimierender Bewegungsangebote“ im gesamten Gebäude soll ein physischer und psychischer Spannungsausgleich ohne zusätzlichen räumlichen und zeitlichen Mehraufwand erreicht werden. So motivieren schraffierte Flächen auf dem Boden der Flure jeden, der vorbeikommt, sie zu überspringen. Eine Ampel an der Decke zählt dabei, ob jemand der Aufforderung zum „Sprung für Zwischendurch“ nachkommt oder einfach weiter geht. Am Drucker kann man sich den nächsten Papierstau an einer Klimmzugstange vertreiben. Bälle und Ringe, die von der Decke hängen, laden zum Strecken ein.

„Active Office“ heißt dieses Konzept. Auf seinen 20.033 m2 Gesamtfläche bietet das MainTor Porta auch noch Tischkicker, Stehhilfen, Treppenaktivierung und Aktivstehboden im Meetingraum. Das alles wirkt der alltäglichen Bewegungsarmut entgegen und soll so tatsächlich Risikofaktoren für Herz-Kreislauf- und Muskel-Skelett-Erkrankungen minimieren

„Open Office“– Teil einer zeitgemäßen Raumkultur

Das Portfoliomanagement, dessen Mitarbeiter ganztägig eng zusammenarbeiten, hatte vor den Planungen zum Umzug eine Umorganisation hin zum „Open Office“ angeregt. Das Motto: Wenn Mitarbeiter untereinander mehr Ideen austauschen, ist das gut fürs Geschäft.

Einzelzimmer gibt es daher nur noch vereinzelt für Führungskräfte. Sonst wird eben im „Open Office“ gearbeitet. Die Macken traditioneller Großraumbüros hat man hier aber von vorn herein zu vermeiden gesucht. So sitzen Kolleginnen und Kollegen in Vierergruppen, um ihre Schreibtische herum verlaufen weiße Pflanzkästen mit Hydrokulturen, die auch gleich noch Sauerstoff produzieren.

Und das scheint zu funktionieren. "Wenn meine Kollegen telefonieren, dann stört mich das nicht weiter. Die Wände und Schränke um den Arbeitsplatz herum dämpfen die Geräuschkulisse, gleichzeitig kann ich meine Kollegen aber noch sehen. Man fühlt sich also nicht eingesperrt", bestätigt eine Kollegin aus dem Vermarktungsmanagement.

Hell und freundlich sind Adjektive, die Senior Personalreferentin Daniela Czybik von Kolleginnen und Kollegen in Bezug auf die Gesamtgestaltung schon einige Male gehört hat. „Was für viele sicherlich auch schon ein Zugewinn an Arbeitsqualität ist, ist die Tatsache, dass es im gesamten MainTor Porta WLAN und LTE gibt,“ resümiert Daniela Czybik.

Zusammenfassend: Für rund 900 Mitarbeiter und drei Honigstöcke bietet die neue Zentrale von Union Investment ein neues, innovatives Arbeitsklima. Selbstanimierende Bewegungsangebote, WLAN im gesamten Gebäude sowie das „Open Office“ mit innovativen Meetingraum-Konzepten sorgen dabei für ein kommunikativeres und damit produktiveres Arbeitsklima.