„GenossenSchafftFrieden“ – mit Raiffeisen auf dem Katholikentag

04. Juni 2018 Erfolg durch Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit
 

Rund 30 Auszubildende aus der WL BANK und weiteren genossenschaftlich orientierten Banken in und um Münster haben einen Stand zum Thema „Raiffeisen“ für den Katholikentag konzipiert. Als Premium-Partner haben sie die Mammutveranstaltung untersützt, die die Stadt unter dem Motto „Suche Frieden“ vier Tage lang fest im Griff hatte. Bei der bankübergreifenden Aktion haben die Azubis sich leidenschaftlich engagiert und viel gelernt. Hier ihr Bericht.

In der Vorbereitung waren sich unsere Banken schnell darin einig, dass unser Präsentationsstand nicht für werbliche Zwecke genutzt werden, sondern eine Brücke vom Katholikentags-Motto „Suche Frieden“ zur Genossenschaftsidee schlagen sollte.

Viele Köpfe, ein Gemeinschaftswerk

Wir Auszubildenden waren dabei eigentlich nur als Standbetreuer angefragt worden. Aber dann hat das Ganze eine ziemlich starke Eigendynamik bekommen. Wir haben bankenübergreifende Arbeitsgruppen gebildet und unter dem Motto „GenossenSchafftFrieden“ ein komplettes Konzept vom Standprogramm über Logo und Kostenplanung bis zur Organisation des Caterings gestaltet. An unserer Schule, dem GenoKolleg in Münster, wurde das Thema im Fach Genossenschaftswesen für alle Klassen aufgegriffen. Auf diese Weise waren es mit einem Mal viele Leute, die mit uns zusammen Ideen entwickelt, recherchiert und manche auch wieder verworfen haben.

Drei Tage lang mussten wir für eine durchgehende Mindestbesetzung des Stands mit drei oder vier Leuten sorgen. Weil wir uns den „Talking Head“ von Friedrich Wilhelm Raiffeisen als Medienkunstwerk geliehen hatten, wurde sogar noch ein nächtlicher Wachdienst engagiert.

Spannende Begegnungen trotz regnerischem Auftakt

Leider fing es am Himmelfahrtstag direkt nach dem Eröffnungsgottesdienst an zu regnen, so dass ausgerechnet der erste Tag ziemlich ungemütlich und ein bisschen langweilig wurde. Am zweiten und dritten Tag besserte sich das Wetter aber und wir konnten uns über mangelnde Besucherzahlen auf der Kirchenmeile nicht mehr beklagen.

Die, die bei uns stehenblieben, haben unseren Stand oft gelobt und sich gefreut, dass wir das Thema auf den Katholikentag gebracht haben.

Präsent und weithin sichtbar

Wer seinen Einsatz beendet hatte, konnte sich für den Rest des Tages auf dem Katholikentag umschauen. Es gab ja ein Riesenprogramm an zig Veranstaltungsorten und viele Bühnen in der gesamten Innenstadt und am Aasee. Insgesamt sollen ungefähr 90.000 Menschen dagewesen sein.

Die große Bühne auf dem Domplatz war ebenso wie das eine oder andere Bauzaunplakat mit unserer gemeinsamen Sponsorenwerbung versehen – das war ein gutes Gefühl, weil wir unser Thema sichtbar gemacht haben und die Genossenschaftsidee vielen Menschen präsentieren konnten.

Lennart Bontrup, Florian Brocks, Malte Feldmann, Sophie Heine, Felix Horstmann-Mayer, Fabian Müller, Verena Mader, Johanna May, Lukas Nielebock, Carina Tillmann (alle: WL BANK)