Messe, BarCamp, Hackathon: Darum lohnt es sich, Events rund um Innovation, Digitalisierung und IT zu besuchen

24. Juli 2018 Perspektive, Zukunft, Stabilität
 

Messe, BarCamp, Hackathon: Darum lohnt es sich, Events rund um Innovation, Digitalisierung und IT zu besuchen

Sich mit Gleichgesinnten austauschen, die neuesten Innovationen der Branche kennenlernen, ein paar Goodies mitnehmen und vielleicht ganz nebenbei den neuen Arbeitgeber kennenlernen: Events können viel zur beruflichen Weiterentwicklung jedes ITlers beitragen. An keinem anderen Ort versammeln sich so viele Menschen, die sich für das gleiche Thema interessieren. Der Wissenstransfer ist dabei symbiotisch: Auf der einen Seite sind die Teilnehmer lernbegierig, gleichzeitig teilen sie ihr Know-how aber auch gerne. Und weil es eine ganze Menge verschiedener Eventformate gibt, kommen Anwendungsorientierte genauso auf ihre Kosten wie Vortragsfans.

Die Themen Innovation und Digitalisierung gehören fest zur Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Jährlich veranstaltet sie daher das interne „GenoBarCamp“, das wechselnd von verschiedenen Unternehmen der Gruppe ausgerichtet wird. Um am Puls der Zeit zu bleiben und ganz vorne mit dabei sein zu können, ist gut vernetzt zu sein das A und O. Die beste Gelegenheit für Weiterbildung und Networking zu IT und Digitalisierung sind die vielfältigen Events in Deutschland. Aber welche Veranstaltungen sind für wen wichtig? Warum lohnt sich ein Besuch? Wir geben Ihnen Einblicke von erfahrenen Kollegen.

Welche Events gibt es und was macht sie aus?

Messen: Feste Strukturen, professionelles Umfeld, spannende Speaker

Auf IT-Messen, wie es sie in jeder größeren deutschen Stadt regelmäßig gibt, sind die Strukturen meistens fest: Es gibt diverse Speaker, die Vorträge zu verschiedenen Themengebieten halten. Die Topics reichen dabei von aktuellen Entwicklungen, etwa im Bereich Data Science, über komplexe Aspekte der IT-Sicherheit bis hin zur Vorstellung neuer Modulsysteme. In der Regel werden die Programmpunkte schon einige Monate vor dem Event bekannt gegeben, sodass Sie sich genau aussuchen können, was Sie interessiert. Das Vortragsprogramm wird oft um spannende Workshops ergänzt, in denen es vor allen Dingen praktisch zugeht – eine Gelegenheit, die jeder nutzen sollte. Schließlich heißt es zurecht:Practice makes perfect. Abends gibt es dann meist ein oder mehrere Get-Together, bei denen Sie nicht nur auf Kollegen, sondern auch auf Koryphäen der IT-Branche treffen. Letzteres macht sicherlich den größten Reiz eines Messebesuchs aus: Wo und wann sonst kann man mit den Superstars der IT-Welt ein Bier trinken gehen?

Persönliche Chance und geheime Learnings: Intensiver Wissensaustausch mit den hellsten Köpfen der Branche, direkter Kontakt zu potentiellen Arbeitgebern.

BarCamps: Freie Gestaltung, vielfältige Themen, entspannte Atmosphäre

Freier geht es bei sogenannten BarCamps zu: Die Themen und Inhalte werden häufig erst zu Beginn des Events festgelegt – per Abstimmung von allen Teilnehmern gemeinsam. Das ermöglicht einen kollektiven Wissensaustausch ganz ohne Vorgaben; was interessant erscheint, kann behandelt werden. Das heißt, dass BarCamps nicht immer Inhalte aus dem Umfeld IT und Digitalisierung umfassen müssen; von “Schafscheren für Anfänger” bis hin zu “Mining Pools in der Kryptowährung” kann eigentlich alles Mögliche mit dabei sein. Selbstverständlich gibt es aber auch spezielle Tech-BarCamps für ITler. Auch hier sind die Topics nicht festgezurrt – diese Art der “Unkonferenz” lebt davon, dass jeder Teilnehmende seine präferierten Themen aktiv einbringt, offen für Neues bleibt und sein individuelles Wissen mit den anderen teilt.

In welchem Format ist dabei übrigens egal – als spontaner Vortrag, interaktiver Workshop, oder innerhalb einer Diskussionsrunde. BarCamps sind außerdem eine tolle Möglichkeit, sich eine Orientierung zu verschaffen, sollte man noch nicht sicher sein, in welche Richtung es für einen gehen soll. Dank der intimen, entspannten Atmosphäre kann es gut sein, dass man neue Partner für das nächste Projekt, seinen zukünftigen Chef oder oftmals sogar neue Freunde findet.

Persönliche Chance und geheime Learnings: Netzwerken in ungezwungener Umgebung, üben von spontanen Vorträgen und Pitches.

Hackathon: Kollektives Programmieren, fokussiertes Arbeiten, lukrative Gewinne

Was hinter einem Hackathon steckt, erklärt sich schon anhand der Begriffskombination aus “Hack” und “Marathon”: Das erklärte Ziel ist es, innerhalb einer bestimmten Zeit etwas zu einem vorgegebenen Thema zu programmieren oder zu entwickeln – etwa eine App, eine Website oder eine Software. Vorträge von Speakern stehen hier nicht im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Schaffen. Die Teilnehmenden stammen allesamt aus unterschiedlichen Bereichen der Tech-Industrie. Bei Hackathons finden sich Programmierer, Entwickler und Gestalter in Teams zusammen und treten gegeneinander an.

Dieses kompetitive Element ist der größte Unterschied zu Messen und BarCamps; bei Hackathons geht es um die Kreation und natürlich den Sieg. Und der kann sich durchaus lohnen: Preisgelder umfassen manchmal einen sechsstelligen Betrag. Bei anderen Hackathons besteht anstatt eines Preisgeldes die Chance, aus der Idee im Nachgang ein fertiges Produkt zu entwickeln. Wie lange die Teams an den Projekten sitzen, ist allerdings sehr unterschiedlich – 72 Stunden Hackathons sind keine Seltenheit. Geschlafen und gegessen wird dann natürlich auch am Ort der Veranstaltung; das Event wird so zum intensiven Kurzurlaub. Wer an derart langen Hackathons teilnimmt, sollte sich in jedem Fall gut vorbereiten – nur eine gut durchdachte und perfekt organisierte Arbeitsstruktur verhilft dem Team zum Erfolg.

Hackathons fördern nicht nur das kollaborative Arbeiten, sondern auch die Self-Management-Skills, die Ausdauer und die Fähigkeit, unter Stress zu arbeiten. Weil diese Events in der Regel von Firmen gesponsert werden, können die Teams oft auf hochwertige Tools wie 3D-Drucker und Laser-Cutter zugreifen, um ihre Ideen zu verwirklichen.

Die DZ BANK Gruppe wirkt an den GENOHackathons mit, eine der Veranstaltungen wurde beim Kooperationspartner der DZ BANK Gruppe, dem TechQuartier in Frankfurt durchgeführt. So traten nicht nur die Teams gegeneinander an, sondern kamen auch mit diversen FinTechs in den direkten Austausch – inkl. Wissenstransfer und Networking. Ein doppelter Mehrwert für alle Teilnehmer.

Persönliche Chance und geheime Learnings: Intensives Networking auf engem Raum, neues Wissen sofort praktisch anwenden.

Fazit: Welches Event ist das richtige für mich?

Eines vorab: Bei all den genannten Formaten werden Sie auf interessante Menschen stoßen, neue innovative Themen für sich entdecken und inspiriert nach Hause gehen. Der Besuch eines Events kann Ihren beruflichen Lebensweg entscheidend prägen – im besten Fall, weil Sie dort auf einen zukünftigen Arbeitgeber treffen oder Ihren nächsten Projektpartner kennenlernen.

Kleine, feine Unterschiede gibt es aber trotzdem zwischen Messe, BarCamp und Hackathon – und die bestimmen, welches Event genau das richtige für Sie ist:

  • ● Kommunikationsfreudige, offene und vielseitig interessierte Personen werden mit BarCamps glücklich – hier können Sie Ihre Kreativität voll ausleben, spontan sein und Dinge lernen, von deren Existenz Sie vorher nicht einmal wussten.
  • ● Wenn Sie unter Druck am besten arbeiten, sich gern mit Fremden zu einem Team zusammenschließen, zielorientierte Projekte schätzen und für Technik wirklich brennen, sind Sie bei einem Hackathon gut aufgehoben.
  • ● Und wer sich am liebsten über konkrete Firmen und deren Innovationen informiert, hochkarätige Speaker auf der Bühne persönlich erleben und trotzdem nicht auf praktische Workshops verzichten will, sollte unbedingt eine größere IT-Messe besuchen.