„Von Anfang an etwas bewirken...“ – Wie Digital Natives zu Mentoren der DZ BANK Gruppe werden

01. Oktober 2018 Perspektive, Zukunft und Stabilität
 

Die technologischen Umbrüche in der Finanzbranche wirken disruptiv. Erdrutschartig verändern sie Produkte, ganze Berufsbilder und Anforderungen an die Qualifikation. Die Erkenntnis, dass Menschen, die flexibel auf diese Veränderungen reagieren, auch besser damit umgehen können, ist nicht neu. Die bewusste Verbindung von neuem digitalem Wissen mit der beruflichen Erfahrung der älteren Generation, stellt dabei einen sicheren Erfolgsfaktor da, den DZ BANK und DZ PRIVATBANK jetzt mit neuen Lernprogrammen nutzen.

Der 21­-jährige Moritz Dinter, Student der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart, hat dem 55-jährigen Peter Stutz gerade beigebracht, herkömmliche Telefonkonferenzen durch Skype for Business zu ersetzen. Mentor Dinter und sein 34 Jahre älterer Mentee sind ein Tandem im neuen „Reverse Mentoring“-Programm der DZ BANK.

„Reverse Mentoring“ bei der DZ BANK

„Die Möglichkeit, mit einer erfahrenen Führungskraft so eng zusammenzuarbeiten, hat mich gereizt“, erklärt Moritz Dinter. „Außerdem finde ich es toll, dass ich – obwohl ich noch ganz am Anfang meiner Karriere stehe – mit dem eigenen Wissen etwas bewirke“, sagt Moritz Dinter.

„Im Gegensatz zu klassischen Mentoringprogrammen sind beim „Reverse Mentoring“ die jungen Kolleginnen und Kollegen die tatsächlichen Mentoren. Sie unterstützen die Führungskräfte dabei, ihre digitalen Kompetenzen zu erweitern“, erklärt Karin Knoblauch, Personalerin bei der DZ BANK, das Konzept. Die Idee kommt gut an: 13 Tandems haben sich in diesem Jahr zur Pilotphase gemeldet.

Joint Learning bei der DZ PRIVATBANK

Auch die DZ PRIVATBANK hat ein neues Programm entwickelt, das junge und alte Kolleginnen und Kollegen miteinander in Dialog bringt. „Joint Learning“ nennt sich das neue Format. Die Idee dahinter erklärt Sonja Henn, Personalerin bei der DZ PRIVATBANK in Luxemburg: „Junge Berufsanfängerinnen und Mitarbeiter werden mit erfahrenen Führungskräften für einen gemeinsamen Erfahrungs- und Wissensaustausch zusammengebracht. Schwerpunktthemen sind Führung und Digitalisierung – und zwar segmentübergreifend, hierarchieunabhängig und auf Augenhöhe.“

Die Jungen erfahren so Wissenswertes über mögliche Karrierewege, die Organisation und Leadership. Die Älteren gewinnen im Gegenzug Einblick in digitale Trends und können sich in der konstruktiven Nutzung digitaler Innovationen üben. Sie sind aber zugleich auch diejenigen, die ihr über die Jahre hinweg gewachsenes Netzwerk für die Umsetzung neuer Ideen bereitstellen.

Eine gemeinsame Erkenntnis steht für alle Teilnehmer des „Joint Learning“-Programms, das im März diesen Jahres startete, jetzt schon fest: Es ist wohl doch keine Frage des Alters, sondern eine Frage der inneren Einstellung, veränderungsbereit zu sein.