So funktioniert flexibles Arbeiten in der DZ BANK Gruppe.

24. April 2019 Perspektive, Zukunft, Stabilität

Wer durch die Gebäude der Unternehmen der DZ BANK Gruppe geht, der bemerkt einen deutlichen Wandel in der Ausgestaltung der Arbeitswelt. Vieles wird bunter, offener und viel kommunikativer gestaltet als das noch vor wenigen Jahren der Fall war. Bei diesen räumlichen Veränderungen bleibt es aber nicht. Auch Arbeitszeiten und der Umgang mit der Präsenz am Arbeitsplatz werden in der DZ BANK Gruppe immer flexibler gehandhabt.

Schaut man in das easyCredit-Haus der TeamBank in Nürnberg, erlebt man eine bunte und offene Raumgestaltung, in der jeder Mitarbeiter täglich seinen Arbeitsplatz zwischen Lavendellounge, Kaffeebar und Dschungelambiente neu wählen kann. Auch bei Union Investment im neuen MainTorPorta legte man bei der Innenarchitektur Wert auf offenere Strukturen und bietet jetzt sogar eingebaute Fitnessparcours für zwischendurch. Und die Bausparkasse Schwäbisch Hall richtete erst kürzlich einen eigenen Co-Working-Space namens Lab 31 ein. „In dem unkonventionell eingerichteten Gemeinschaftsbüro ist künftig bereichsübergreifendes, interdisziplinäres und agiles Arbeiten möglich“, erklärt Tamara Speer, Personalerin der Bausparkasse.

Privates und Berufliches neu ausloten

Neben den Veränderungen der äußeren Arbeitswelten halten aber vor allem auch flexiblere Formen des Umgangs mit der Arbeitszeit Einzug in den Arbeitsalltag der DZ BANK Gruppe. Denn im Berufsleben vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es Phasen, in denen sie Berufliches und Privates neu ausloten möchten – oder vielleicht sogar müssen. Die eine Mitarbeiterin braucht nach der Geburt des zweiten Kindes mehr Zeit für die Familie und möchte nun in Teilzeit tätig sein, ein anderer Mitarbeiter benötigt eine Auszeit nach einem längeren, kräftezehrenden Projekt oder nimmt für sich in Anspruch, früher in Rente zu gehen. Mitarbeitern entsprechende Optionen beim Planen ihrer Arbeitszeit oder sogar Lebensarbeitszeit zu eröffnen, verlangt ein hohes Maß an Flexibilität auf Arbeitnehmer und -geberseite. Hier kommen in den Unternehmen der DZ BANK Gruppe immer mehr Lösungen zum Einsatz, mit denen beide Seiten arbeiten und vor allem leben können, wie die folgenden Beispiele zeigen.

Die Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit

In vielen Unternehmen der DZ BANK Gruppe besteht für die Mitarbeiter die Möglichkeit, eine Auszeit in Form eines Sabbaticals zu nehmen. Seit Beginn des Jahres gibt es diese Option auch bei der DZ PRIVATBANK. Wer sich persönlich weiterbilden möchte oder individuelle Entfaltung sucht, kann sich eine ein- bis sechsmonatige Auszeit von der Verpflichtung zur Erbringung der Arbeitsleistung nehmen. „Die Regelung entspricht einem Teilzeitmodell, das sich in eine Anspar- und Freistellungsphase gliedert“, erklärt Elisabeth Endres von der DZ PRIVATBANK. „Dabei arbeitet der Mitarbeiter für einen vertraglich definierten Zeitraum zunächst voll und während des sich anschließenden Sabbaticals gar nicht - erhält aber für die Gesamtlaufzeit durchgehend ein reduziertes Entgelt“, so Endres weiter. Nach dem Sabbatical kehrt der Mitarbeiter wieder an seine bisherige Stelle zurück.

Um dem Wunsch nach einer ausgewogenen Work-Life-Balance zu folgen, hat auch die TeamBank ein neues Angebot eingeführt. Wem zusätzliche Zeit für sich oder die Familie wichtiger ist als mehr Geld auf dem Konto, dem bietet die TeamBank seit 2018 die Eröffnung eines „Lebensarbeitszeitkontos“ an. „Kolleginnen und Kollegen können mit Einzahlungen von Gehalt, tariflichen Sonderzahlungen oder Unternehmensboni ein Zeitwertguthaben aufbauen“, erklärt Personalerin Lena Poetzl. Das Wertguthaben stehe den Zeitsparern dann für individuelle Freistellungsphasen zur Verfügung, z.B. für eine längere berufliche Auszeit, eine befristete Tätigkeit in Teilzeit oder sogar für den vorzeitigen Ruhestand. „Wer nicht ganz so viel Zeit für sich braucht, der kann mit dem Wertguthaben auch einfach bis zu 15 zusätzliche Urlaubstage pro Jahr extra erwerben“, so Lena Poetzl.

Mobiles Arbeiten wird flexibler

Neben flexiblen Arbeitszeitmodellen ermöglicht Union Investment ihren Mitarbeitern, mobil zu arbeiten. Damit jeder – z.B. bei unvorhergesehenen Ereignissen wie Bahnstreik oder geschlossener Kita – von zuhause trotzdem pünktlich für den Kunden da sein kann. Mit Inkrafttreten der „Betriebsvereinbarung zu mobilem Arbeiten“ hatte Union Investment bereits 2014 den ersten großen Schritt in Richtung Vereinbarkeit von Beruf und Familie getan. „2018 wurde die Betriebsvereinbarung angepasst und weiter optimiert, vor allem in Bezug auf eine noch flexiblere Aufteilung der Tage, an denen mobil gearbeitet wird sowie eine finanzielle Unterstützung für die technische Ausstattung, die gegebenenfalls benötigt wird“, erklärt Personalerin Daniela Czybik die jüngsten Neuerungen bei Union Investment.

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall bietet sogar das „Home Office“ als Lösung für flexibleres Arbeiten. Sie richtet den Mitarbeitern dafür zuhause das Büro samt Ausstattung ein und wurde dafür mit dem Sonderpreis „Innovation: Vereinbarkeit in der digitalen Arbeitswelt“ ausgezeichnet.

Lernen Sie die Arbeitswelten der DZ BANK Gruppe kennen

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