Mit dem Fahrrad durch die Rushhour

02. Juli 2018 Gemeinsamkeit und Vielfalt
 

Mit dem Zweirad durch die Stadt - einfache Tipps für ein rasches Vorwärtskommen in der Rushhour. Die umweltschonende und sparsame Alternative im Straßenverkehr!

Tipps und Tricks: Mit dem Fahrrad schneller durch die Rushhour

Wer kennt es nicht - im Berufsverkehr ist der Stau in der Rushhour vorprogrammiert, ein zeiteffizientes Vorwärtskommen scheint unmöglich. Man gerät mit dem Auto von einem Stau in den nächsten. Je nach Wegstrecke lohnt sich daher der Umstieg auf das Zweirad, denn damit kommt man nicht nur schneller voran, es ist zudem umweltschonend und sparsam. In der DZ BANK Gruppe legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit und möchten daher das Bewusstsein hierfür in den Alltag integrieren. Darum fördern wir Bikesharing und leisten so unseren Beitrag zum ökologischen Fußabdruck.

Studie bestätigt klare Vorteile des Fahrrads im Stadtverkehr

Die stetig zunehmende Urbanisierung erlaubt kaum wesentliche Neubauten von Verkehrsflächen und sieht diese oft auch nicht vor. Das bedeutet, dass die Situation für Autofahrer aufgrund des laufend wachsenden Verkehrsaufkommens in Zukunft wohl eher schlechter als besser wird. Das Fahrrad bietet jedoch aufgrund seiner individuellen Eigenschaften Lösungen, wo sich für Pkws keine mehr generieren lassen. So bewegen sich Fahrräder im urbanen Raum fast ohne Umwege vorwärts, da aufgrund des geringeren Platzbedarfs Staubereiche keine Hindernisse darstellen.

Auf kurzen Distanzen von bis zu fünf Kilometern gilt das Zweirad daher als schnellstes Transportmittel. Zu diesem Schluss kam auch eine Studie des Umweltbundesamtes, die sich des Problems angenommen hat. Eine Zeitersparnis ergibt sich beispielsweise durch die entfallende Parkplatzsuche und, gegenüber dem öffentlichen Verkehr, durch das Vermeiden von Wartezeiten sowie den kürzeren Zu- und Abgangswegen. Letzteres ist möglich, weil man zumeist schneller beim Fahrrad als bei einer Haltestelle oder Tiefgarage ist.

Kampf dem urbanen Verkehrschaos - den Staus einfach davon radeln

Die Rushhour gehört definitiv zu den Dingen, die jeder Alltagsradler nur zu gut kennt. Doch wie gelangt man mit dem Zweirad nun auf dem schnellsten und sichersten Weg hindurch? Einige Tipps und Tricks:

  • 1. Der Weg ist das Ziel! Will man mit dem Fahrrad so einfach wie möglich von A nach B kommen, lohnt es sich je nach Verkehrslage, die rascheste, aber nicht unbedingt die kürzeste Strecke durch die Stadt zu kennen. Fast jedes Bundesland bietet Apps an, mit deren Hilfe man den bestmöglichen Weg berechnen kann. Dasselbe gilt für fast alle europäischen Staaten und diverse Metropolen. Die Apps lotsen den Fahrradfahrer zielgerichtet durch den Verkehr und die Rushhour, vorbei an Baustellen und Staus. Ansonsten helfen überregionale Dienste weiter, die man leicht im Internet findet.

  • 2. Wer neu in einer Stadt ist, kennt sich noch nicht aus. Wer aber bald zur Uni oder Arbeit radeln möchte, sollte sich vorher etwas Zeit nehmen, um stressfrei die Umgebung kennenzulernen. Dabei sollte die Rushhour noch gemieden werden, da man sich dann nur auf den Verkehr und nicht auf die Strecke konzentrieren kann. Besser geeignet sind sonntägliche Vormittage, denn dann ist auf den Straßen nur wenig los. Unterwegs wird dann ausgekundschaftet, wo sich der Verkehrsfluss eventuell staut, wo er gefährlich werden kann und wie sich solche Stellen umfahren lassen. Kreuzungen, Baustellen oder Einbahnstraßen sind Verkehrsbereiche, an denen Radfahrer Zeit verlieren oder leicht übersehen werden.

  • 3. Straßen, auf denen öffentliche Verkehrsmittel unterwegs sind, sollten von Radfahrern mit Vorsicht genossen werden. Wartende Fußgänger an Haltestellen blockieren gelegentlich den Verkehrsfluss. Busse haben es oft eilig, um knappe Fahrpläne einzuhalten, aber zugleich haben sie auch längere Bremswege als andere Verkehrsteilnehmer. Davon abgesehen stellen Straßenbahnschienen eine gefährliche Falle für Radfahrer dar, die oft unterschätzt wird. (Tipp: nicht spitzwinkelig überqueren)

  • 4. Eine weitere unterschätzte Gefahr geht von Autos aus, die parallel zur Straße parken. Gelegentlich öffnen darinsitzende Personen ohne Vorsicht die Tür. Fährt zufällig ein ebenso unaufmerksamer Radfahrer vorbei, kann es zu einem sogenannten Dooring-Unfall kommen. Ein solcher Crash kann tödlichen Ausgang haben. Wirklich vorbeugen kann der Radfahrer nur mit erhöhter Vorsicht, auch steht der Autofahrer in größerer Verantwortung. Experten empfehlen, langsam an parkenden Wagen vorbeizufahren und einen Meter Abstand einzuhalten.
     
  • 5. Ein individuell angepasstes Fahrrad erleichtert den Alltag. Wer rasch und unfallfrei im urbanen Bereich an Hindernissen vorbei radeln möchte, sollte seinen Sattel tiefer stellen. Es ist nicht nur hilfreich und praktisch, sondern auch überlebenswichtig, mit den Füßen in kürzester Zeit Bodenkontakt herstellen zu können. Ebenso wertvoll und sogar Pflicht ist es, ausschließlich mit verkehrssicheren Rädern am Straßenverkehr teilzunehmen, also inklusive funktionstüchtiger Klingel, Lichtern sowie Reflektoren. Ein Fahrradhelm ist ebenfalls empfehlenswert.

  • 6. Derzeit wird eine neu entwickelte App getestet. Nähert sich ein mit dieser Smartphone-Application ausgestatteter Fahrradfahrer einer Kreuzung, schaltet die dort befindliche Ampel auf Grün. Befindet sich die Anlage bereits in einer Grünphase, wird sie verlängert. Die neue App nutzt hierfür die Vorteile der Satelliten-Navigationstechnologie.

 

 

Mit diesen Tipps kommt man mit dem Rad zügig durch die Großstadt und radelt dem Verkehrschaos einfach davon!